Vapen Im Urlaub – In Welchen Ländern Sind E-Zigaretten Erlaubt

Vapen im Urlaub: In welchen Ländern sind E-Zigaretten erlaubt?

Während es in manchen Ländern keine Beschränkungen für Vapes und E-Zigaretten gibt, kannst du in anderen Ländern sogar im Gefängnis landen, wenn du E-Zigaretten einführst. Was in Spanien oder Ägypten ganz normal ist, kann dich in Mexiko, Thailand oder Singapur in ernsthafte Schwierigkeiten bringen.

Die folgenden Tabellen zeigen dir auf einen Blick, wo du deine E-Zigarette einpacken darfst. Details zu Zoll, Flugzeug-Transport und einzelnen Ländern findest du weiter unten.

Wichtiger HinweisDieser Beitrag dient nur der Übersicht und erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit. Prüfe vor der Einreise in ein anderes Land genau die dortigen Gesetze und Bestimmungen.

Übersicht nach Kontinenten

Europa

Land Status für Reisende (Einfuhr & Nutzung) Altersgrenze Beschränkungen und rechtliche Konsequenzen (Stand 2026)
Spanien Erlaubt 18 Jahre Dampfverbot auf Restaurantterrassen und an öffentlichen Stränden (u. a. Balearen, Kanaren, Barcelona) sowie an Haltestellen.
Großbritannien Erlaubt 18 Jahre Einweg-E-Zigaretten seit Juni 2025 komplett verboten.
Frankreich Erlaubt 18 Jahre Einweg-E-Zigaretten seit 2025 landesweit verboten. Dampfverbot in geschlossenen öffentlichen Räumen wie beim klassischen Rauchverbot.
Italien Erlaubt 18 Jahre Verkauf und Erwerb legal. Strenge, teils regional unterschiedliche Einschränkungen für geschlossene Räume. Bußgelder bis 550 €.
Österreich Erlaubt 18 Jahre Verkauf reguliert. Dampfverbote an öffentlichen Orten und in geschlossenen Räumen entsprechen weitgehend dem Rauchverbot.
Schweiz Erlaubt 18 Jahre Verkauf und Nutzung legal, aber mit Verkaufs- und Werbebeschränkungen. Bundesweites Abgabeverbot an Minderjährige seit Oktober 2024.
Türkei Strikte Freimengen (Verkauf illegal) 19 Jahre Kommerzieller Import und Verkauf verboten. Für den Eigenbedarf erlaubt: 1 Gerät plus 30 ml Liquid oder 10 Einweg-Geräte.

Nordamerika & Karibik

Land Status für Reisende (Einfuhr & Nutzung) Altersgrenze Beschränkungen und rechtliche Konsequenzen (Stand 2026)
USA Erlaubt 21 Jahre Bundesweit legal, aber stark unterschiedliche Regeln je Bundesstaat (z. B. Aromaverbote in Massachusetts, lokale Verbote von Einweg-Geräten). Transport zwingend im Handgepäck.
Kanada Erlaubt 18 oder 19 Jahre Altersgrenze variiert je Provinz (z. B. Ontario, British Columbia: 19 Jahre; Quebec, Manitoba: 18 Jahre). Weitreichende Nutzungsverbote im öffentlichen Raum.
Mexiko Streng verboten (Straftat) keine Altersgrenze Einfuhr gilt als illegaler Import: Beschlagnahmung, Bußgelder von 200–500 USD. Bei mehreren Geräten drohen 1–8 Jahre Haft wegen Schmuggels sowie Geldstrafen über 12.000 USD.
Costa Rica Stark eingeschränkt 18 Jahre Rechtlich als Tabakprodukt behandelt (Gesetz 9028). Dampfverbot an öffentlichen Orten, Bushaltestellen, Parks, Nationalparks und Stränden. Hohe Strafen bei Verstößen.
Dominikanische Republik Erlaubt keine Altersgrenze Keine spezifischen Gesetze gegen E-Zigaretten. Einfuhr für den Eigenbedarf möglich, Nutzung wird an den meisten Orten (z. B. Resorts) toleriert.

Südamerika

Land Status für Reisende (Einfuhr & Nutzung) Altersgrenze Beschränkungen und rechtliche Konsequenzen (Stand 2026)
Brasilien Verboten bei Einreise keine Altersgrenze ANVISA verbietet Verkauf und Import; Beschlagnahmung bei internationalen Flügen. Auf Inlandsflügen im Handgepäck geduldet.
Kolumbien Stark reguliert 18 Jahre Seit 2024 gelten dieselben strikten Tabakkontrollregeln wie für Zigaretten. Dampfen in geschlossenen öffentlichen Räumen und Verkehrsmitteln illegal.
Chile Streng eingeschränkt 18 Jahre Kommerzieller Verkauf faktisch verboten, schrittweise Regulierung mit strengen Warnhinweisen und Werbeverboten. Einfuhr problematisch.
Argentinien Streng verboten keine Altersgrenze Die nationale Gesundheitsbehörde verbietet Verkauf, Vertrieb und kommerziellen Import von E-Zigaretten vollständig.
Uruguay Verboten keine Altersgrenze Verkauf und kommerzieller Import streng untersagt. An vielen öffentlichen Orten gilt zusätzlich ein striktes Dampfverbot.

Asien

Land Status für Reisende (Einfuhr & Nutzung) Altersgrenze Beschränkungen und rechtliche Konsequenzen (Stand 2026)
Thailand Streng verboten keine Altersgrenze Einfuhr, Verkauf und Besitz seit 2014 illegal. Sofortstrafen bis 30.000 THB (ca. 900 USD) oder Haft. Aktive Polizeikontrollen, hohes Entdeckungsrisiko.
Singapur Streng verboten keine Altersgrenze Komplettverbot. Einfuhr wird mit bis zu 10.000 SGD bestraft. Bei Etomidat-haltigen Vapes (Kpods) drohen Deportation, Einreiseverbot und 3–20 Jahre Haft für Schmuggler.
Japan Eingeschränkt erlaubt 20 Jahre Nikotinhaltiges Liquid gilt als Arzneimittel: maximal 120 ml, 60 Pods und 2 Geräte für den Eigenbedarf (1 Monat) dürfen eingeführt werden.
Indien Streng verboten keine Altersgrenze Seit 2019 gilt ein absolutes, landesweites Verbot. Produktion, Verkauf, Import und Werbung für Vapes sind vollständig illegal.
Vietnam Streng verboten keine Altersgrenze Komplettverbot seit Januar 2025. Verkauf, Import, Besitz und Nutzung sind ausnahmslos illegal. Für Schmuggel drohen bis zu 15 Jahre Haft.

Ozeanien

Land Status für Reisende (Einfuhr & Nutzung) Altersgrenze Spezifische Restriktionen und rechtliche Konsequenzen (Stand 2026)
Australien Strikte Freimengen 18 Jahre Generelles Importverbot seit 2024. Touristen-Ausnahme: maximal 2 Geräte, 20 Zubehörteile und 200 ml Liquid. Strengste Grenzkontrollen, medizinische Ausnahmen nur auf Rezept.
Neuseeland Erlaubt 18 Jahre Einweg-E-Zigaretten seit 2025 vollständig verboten. Zusätzlich strenge Aromenbeschränkungen und Lizenzpflichten für den Verkauf.
Palau Streng verboten keine Altersgrenze Absolutes Verbot seit 2023. Import, Nutzung, Verkauf und Bewerbung illegal. Bußgelder bis 1.000 USD für Konsumenten, bis 20.000 USD für Vertreiber.
Papua-Neuguinea Streng verboten keine Altersgrenze Vollständiges Verbot seit Mai 2025. Bei Verstößen drohen Geldstrafen von bis zu 10.000 Kina (ca. 2.400 USD).
Fidschi Erlaubt 18 Jahre Bisher legal, wird aber zunehmend durch neue Tabakkontrollgesetze reguliert.

Afrika

Land Status für Reisende (Einfuhr & Nutzung) Altersgrenze Spezifische Restriktionen und rechtliche Konsequenzen (Stand 2026)
Ägypten Erlaubt 18 Jahre Legalisiert seit 2022. Strikte Nutzungsverbote in öffentlichen Verkehrsmitteln, besonders der Kairoer Metro, und in Regierungsgebäuden.
Mauritius Streng verboten keine Altersgrenze Komplettverbot seit 2023. Gepäckscanner am Flughafen filtern gezielt Vapes heraus, es folgen sofortige Beschlagnahmung und hohe Bußgelder.
Seychellen Streng verboten keine Altersgrenze Tabakrechtlich strengstens verboten. Einfuhr, Verkauf und Handel – auch für den rein privaten Gebrauch – sind strikt untersagt.
Südafrika Erlaubt 18 Jahre Nutzung an vielen öffentlichen Orten untersagt. Lokaler Kauf teils rezeptpflichtig oder altersbeschränkt, Online-Kauf für den Eigenbedarf verboten.
Kenia Stark reguliert 18 Jahre Dampfen in Innenräumen oft erlaubt, aber Lizenzen wurden eingefroren und strenge Gesetze vorgeschlagen (bis 3 Jahre Haft für Werbung). Nur kleine Eigenbedarfsmengen mitführen.

Die größten No-Gos auf einen Blick

Hier bleibt der Vape zu HauseBei diesen Ländern reicht Unwissenheit nicht als Ausrede: Mexiko, Singapur, Thailand, Mauritius, Indien, Vietnam, Argentinien, Uruguay, Palau, Papua-Neuguinea und die Seychellen verbieten E-Zigaretten komplett. Ein einzelnes Gerät im Handgepäck reicht dort für Beschlagnahmung, hohe Bußgelder oder sogar Haftstrafen. Pack deinen Vape für diese Ziele am besten erst gar nicht ein.

Flugzeug und Akkus: Was für den Transport gilt

Der Ärger kann schon vor der Landung beginnen, denn die ICAO, die FAA und die TSA verbieten den Transport von E-Zigaretten im aufgegebenen Koffer weltweit und bei praktisch jeder Fluggesellschaft. Grund ist die Brandgefahr durch Lithium-Ionen-Akkus: Werden sie beschädigt, kurzgeschlossen oder extremen Temperaturen ausgesetzt, kann es zum sogenannten Thermal Runaway kommen, einer unkontrollierten Hitzeentwicklung mit Brandgefahr. Im überwachten Kabinenraum kann die Crew im Ernstfall sofort eingreifen, im Frachtraum nicht.

Dein Vape und die Ersatzbatterien gehören deshalb ins Handgepäck oder direkt an den Körper, etwa in die Hosen- oder Jackentasche. Lufthansa verbietet außerdem, die Geräte im Gepäckfach über dem Sitz zu verstauen. Sie müssen in der Sitztasche, im Handgepäck unter dem Vordersitz oder am Körper bleiben. Sinnvoll ist außerdem, die Batterie wenn möglich aus dem Gerät zu entfernen, die Kontakte mit Isolierband abzukleben oder das Gerät in einem feuerfesten Etui zu transportieren. Standard-Akkus dürfen 100 Wh Nennleistung nicht überschreiten; für 100 bis 160 Wh brauchst du vorab eine Genehmigung der Airline, über 160 Wh ist der Transport komplett verboten. Laden an Bord ist tabu, ebenso der Anschluss an Powerbanks während des Fluges. Für Liquids im Handgepäck gilt die normale 100-ml-Regel im durchsichtigen Beutel.

Mexiko: Vom Bußgeld zum Bundesverbrechen

Mexiko hat sich zu einem der riskantesten Reiseziele für Vaper entwickelt. Nach einem zunächst verfassungswidrig eingestuften Verbotsdekret trat im Januar 2026 eine Verfassungsänderung in Kraft, die Produktion, Verkauf, Vertrieb, Marketing und vor allem die Einfuhr von E-Zigaretten auf Bundesebene verbietet. Konsum im privaten Raum ist zwar nicht strafbar, aber schon der Grenzübertritt mit einem Gerät gilt als illegaler Import, unabhängig davon, ob Nikotin, CBD oder nur Aroma enthalten ist.

An Flughäfen wie Puerto Vallarta oder Cancun stecken Reisende in einer echten Zwickmühle: Die Luftfahrtregeln zwingen dich, deine Vape im Handgepäck zu tragen, während der mexikanische Zoll genau darauf spezialisierte Röntgenscanner einsetzt. Zwischen Flugzeugausgang und Zollkontrolle gibt es keine legale Möglichkeit, das Gerät noch loszuwerden. Wird es entdeckt, folgt die Beschlagnahmung automatisch. Für ein einzelnes Gerät zum Eigenbedarf drohen Bußgelder zwischen 50 und 500 USD. Führst du mehrere Geräte oder größere Mengen Liquid mit, kann der Zoll das als Vertriebsabsicht werten. Schmuggel ist in Mexiko ein Bundesverbrechen mit ein bis acht Jahren Haft und Geldstrafen über 12.000 USD. Nimm deshalb besser gar keine E-Zigarette mit nach Mexiko, auch ärztliche Atteste zur Nikotinentwöhnung werden nicht anerkannt.

Europa im Detail: Spanien, Großbritannien und die Türkei

Spanien

Kaufen und besitzen darfst du ab 18 weiterhin legal, aber die Nutzung im öffentlichen Raum wurde 2026 deutlich eingeschränkt. Verboten ist das Dampfen unter anderem in geschlossenen öffentlichen Gebäuden, am Arbeitsplatz, in Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf offenen Restaurantterrassen sowie an vielen Stränden, etwa in Barcelona, auf den Balearen und den Kanaren. Verstöße kosten zwischen 30 € und 2.000 €.

Großbritannien

Seit dem 1. Juni 2025 sind Verkauf, Verteilung und Lieferung von Einweg-E-Zigaretten in Großbritannien komplett verboten. Deine gewohnten Disposables bekommst du dort also nicht mehr nachgekauft, umsteigen musst du auf nachfüllbare Systeme. Dazu kommt eine neue Steuer von 2,20 £ pro 10 ml Liquid, die auch den Unterhalt wiederaufladbarer Geräte verteuert.

Türkei

Die Türkei behandelt E-Zigaretten und IQOS rechtlich wie normale Zigaretten. Das Mindestalter liegt bei 19 Jahren. Kommerzieller Verkauf ist per Präsidialdekret verboten; legale Vape-Shops gibt es dementsprechend nicht. Für Touristen gilt aber eine Ausnahme: Ein Gerät plus bis zu 30 ml Liquid oder alternativ 10 Einweg-Geräte darfst du für den Eigenbedarf einführen, und zwar im Handgepäck. Wer diese Menge überschreitet, riskiert am Zoll die Beschlagnahmung der überschüssigen Ware. Dampfen in geschlossenen öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln ist untersagt und kostet 100 bis 500 Türkische Lira Strafe, an der Riviera wird die Nutzung im Freien meist toleriert.

Asien: Zwischen Totalverbot und pharmazeutischer Sonderregel

Singapur

Mit dem „Tobacco and Vaporisers Control Act“ hat Singapur seine Regeln 2026 nochmals verschärft: Einfuhr, Verkauf, Verteilung und Besitz von E-Zigaretten, Vaporizern und erhitzten Tabakprodukten sind seit Mai 2026 ausnahmslos verboten. Besonders hart trifft es Vapes mit dem Anästhetikum Etomidat, die sogenannten „Kpods“: Als Importeur drohen 3 bis 20 Jahre Haft und Rohrstockhiebe, für den bloßen Besitz Geldstrafen bis 20.000 SGD und bis zu 10 Jahre Haft. Auch normale Geräte werden bei Touristen mit Bußgeldern bis 10.000 SGD geahndet, dazu kommen Visa-Entzug, Deportation und ein dauerhaftes Einreiseverbot.

Thailand

Thailand verbietet die Einfuhr, den Verkauf, den Besitz und die Nutzung von E-Zigaretten schon seit 2014 vollständig. In Touristenzentren wie Bangkok, Phuket oder Pattaya kontrolliert die Polizei aktiv. Wer erwischt wird, riskiert sofortige Konfiszierung und Strafen von bis zu 30.000 THB (rund 900 USD) direkt vor Ort, in extremen Fällen auch Haft. Die thailändische Tourismusbehörde rät ausdrücklich davon ab, überhaupt eine E-Zigarette einzuführen.

Japan

Japan geht einen anderen Weg: Dampfen an sich ist legal, nikotinfreie Liquids und Hardware bekommst du problemlos im Laden. Nikotinhaltiges Liquid gilt jedoch als Arzneimittel, weshalb es in Japan praktisch keinen legalen Verkauf dafür gibt. Für den einmonatigen Eigenbedarf darfst du bis zu 120 ml nikotinhaltiges Liquid, 60 Pods und zwei Geräte einführen. Lass die Sachen am besten originalverpackt und nimm den Kaufbeleg mit, falls der Zoll nachfragt. An Flughäfen wie Narita oder Haneda findest du sogar ausgeschilderte Raucherräume, in denen du legal eingeführte Geräte nutzen darfst.

Australien: Vapes nur mit Rezept

Australien hat den kommerziellen Vape-Markt praktisch abgeschafft: Seit 2024 verbietet die Therapeutic Goods Administration den Import sämtlicher nicht-therapeutischer Vapes, gekauft werden dürfen sie nur noch mit ärztlichem Rezept in der Apotheke. Für Touristen gibt es eine eng gefasste Ausnahme: Maximal zwei Geräte, 20 Zubehörteile und 200 ml Liquid darfst du mitbringen, allerdings nur, wenn sie für deine eigene medizinische Behandlung bestimmt sind. Der private Versand per Post ist komplett verboten und wird beim Zoll vernichtet. Überschreitest du die Freimengen am Flughafen, wird die überschüssige Ware beschlagnahmt und es drohen Geldstrafen.

Afrika und Südamerika: Gegensätze

Ägypten

Seit Mai 2022 sind Import, Verkauf und Nutzung von E-Zigaretten in Ägypten legal. Für Reisende ab 18 ist die Einfuhr für den Eigenbedarf unproblematisch, solange die Menge im üblichen Rahmen bleibt. Öffentliche Verkehrsmittel, besonders die Kairoer Metro, sowie Regierungsgebäude sind allerdings tabu.

Mauritius

Ganz anders sieht es auf Mauritius aus: Seit Mai 2023 gilt ein absolutes Verbot für E-Zigaretten, erhitzte Tabakprodukte und sogar Zigarettenpapier. Scanner am Flughafen filtern gezielt Vapes aus dem Gepäck, allein 2025 wurden über 4.900 Geräte bei Touristen beschlagnahmt und vernichtet. Lass dein Vape-Equipment für diese Reise besser zu Hause.

Brasilien

In Brasilien verbietet die Gesundheitsbehörde ANVISA Verkauf und Import von E-Zigaretten vollständig, bei internationalen Flügen wird eingeführte Ware konfisziert. Kurioserweise gilt das nicht für reine Inlandsflüge: Dort darfst du deine Vape im Handgepäck mitführen, weil ANVISA dies nicht als Import wertet. Der Konsum in geschlossenen öffentlichen Räumen bleibt trotzdem landesweit verboten.

Zurück in Deutschland: Zoll und Liquidsteuer

In Deutschland ist nicht alles erlaubt, was du im Urlaub gekauft hast. Reisende ab 17 Jahren dürfen aus einem Nicht-EU-Land maximal 1 Liter E-Liquid zoll- und steuerfrei einführen, verteilt auf höchstens 10 Kleinverkaufspackungen. Diese Freimenge gilt nur für Ware, die du persönlich im Gepäck mitbringst.

Was viele nicht wissen: Liquid per Post nachschicken zu lassen, etwa weil du im Hotel etwas vergessen hast oder im Ausland günstig eingekauft hast, ist nach deutschem Recht illegal. Sendungen ohne deutsche Steuerbanderole sind hierzulande nicht verkehrsfähig und werden am Postzollamt beschlagnahmt und vernichtet, und zwar unabhängig davon, ob Absender oder Empfänger eine Privatperson oder ein Unternehmen ist.

Kurz gesagtVape immer ins Handgepäck oder an den Körper, nie in den Koffer. Für Verbotsländer wie Mexiko, Thailand oder Singapur lässt du das Gerät komplett zu Hause – und für die Rückkehr nach Deutschland gilt: maximal 1 Liter Liquid im persönlichen Gepäck, nie per Post nachschicken.
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FAQ: Die wichtigsten Fragen zum Vapen im Urlaub

Wo muss ich meine E-Zigarette im Flugzeug transportieren?
Immer im Handgepäck oder am Körper, niemals im aufgegebenen Koffer: aus Brandschutzgründen wegen der Lithium-Ionen-Akkus. Im Gepäckfach über dem Sitz darf das Gerät ebenfalls nicht liegen, geladen werden darf während des Fluges gar nicht.
Was passiert, wenn ich aus Unwissenheit mit einer E-Zigarette in ein Verbotsland einreise?
Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. In Mexiko drohen Beschlagnahme und Bußgelder ab 200 USD, bei mehreren Geräten sogar Haft. Singapur verhängt Bußgelder bis 10.000 SGD, Thailand bis 30.000 THB, und auf Mauritius wird dein Gerät ganz einfach am Flughafen einkassiert.
Darf ich in Ländern, in denen E-Zigaretten erlaubt sind, überall dampfen?
Nein. Selbst dort, wo Verkauf und Besitz legal sind, gelten oft strenge Nutzungsverbote. In Spanien ist Dampfen auf Restaurantterrassen und an vielen Stränden verboten, in Ägypten in der Kairoer Metro und in Regierungsgebäuden. Achte immer auf lokale Beschilderung.
Welche Freimengen gelten in Ländern mit Verkaufsverbot wie der Türkei oder Australien?
In der Türkei darfst du 1 Gerät plus 30 ml Liquid oder 10 Einweg-Vapes einführen. Australien erlaubt Touristen maximal 2 Geräte, 20 Zubehörteile und 200 ml Liquid, allerdings nur für den eigenen medizinischen Bedarf. Schon eine geringe Überschreitung wird als Schmuggel gewertet.
Welche Zollregeln gelten bei der Rückkehr nach Deutschland?
Aus Nicht-EU-Ländern darfst du als Reisender ab 17 Jahren maximal 1 Liter E-Liquid abgabenfrei mitbringen, verteilt auf höchstens 10 Packungen. Das gilt nur für Ware im persönlichen Reisegepäck. Liquid per Post nachschicken zu lassen ist illegal.


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