Meist hat es einen harmlosen Grund, wenn ein ELFA Pod ausläuft. Wir zeigen dir hier, worauf du achten musst. Ein ausgelaufener Pod ist klebrig, ärgerlich und kostet dich Liquid. Meistens steckt aber kein kaputtes Gerät dahinter. Schuld sind fast immer die Handhabung, die Temperatur oder der Luftdruck. Ein großer Teil der Leckagen geht auf das Nutzerverhalten zurück, zum Beispiel Überfüllen, das falsche Liquid oder starke Temperaturwechsel. Für dich heißt das: Die meisten Fälle lassen sich beheben, oft ohne einen einzigen Pod wegzuwerfen. Bevor du deine ELFA auseinanderbaust, schau genau hin. Nicht jede feuchte Stelle ist auf ein Leck zurückzuführen. Oftmals sammelt sich am Mundstück und an den Kontakten einfach nur Kondensat: warmer Dampf, der im Kamin abkühlt und wieder flüssig wird. Ein echtes Leck erkennst du daran, dass Liquid sichtbar tropft, sich im Akkuschacht sammelt oder klebrige Pfützen bildet. Es ist zäh, riecht stark nach Aroma und läuft bis an die Kontakte. Hier lohnt es sich, die Ursache zu suchen. Welche dafür in Frage kommen, zeigen wir dir im nächsten Abschnitt. Vorgefüllte ELFA Pods sind ab Werk versiegelt, damit auf dem Transportweg nichts ausläuft. Diese Versiegelung musst du vor dem ersten Zug lösen. Ziehe dazu den Silikonstopfen am Mundstück und den Aufkleber an der Unterseite ab, drücke den Boden des Pods vollständig ins Gehäuse und warte 5 bis 10 Sekunden, damit sich die Watte vollsaugt. Überspringst du diese Pause und ziehst sofort kräftig, flutet Liquid die Kammer, das System bleibt undicht, und die ELFA läuft unten aus. Bei nachfüllbaren Leerpods braucht es nach dem Befüllen sogar 3 Minuten Ruhe, bevor du das erste Mal ziehst. Die ELFA ist ein MTL-Gerät, also auf einen Backenzug wie an einer Zigarette ausgelegt. Wer daran zieht wie an einem Strohhalm im dicken Milchshake, baut zu viel Unterdruck auf und saugt mehr Liquid in den Coil, als verdampfen kann. Die Folge ist eine Überflutung: Liquid landet im Mund oder tropft nach dem Zug unten heraus. Ziehe lieber ruhig und gleichmäßig, zwei bis vier Sekunden lang, und lass danach ein paar Sekunden Pause. Das gibt der Watte Zeit, nachzuziehen. Bei nachfüllbaren Pods ist das Überfüllen der häufigste Fehler. Füllst du bis zum Rand, bleibt keine Luft mehr, in die sich das Liquid ausdehnen kann. Sobald es warm wird oder der Druck sich ändert, sucht sich die Flüssigkeit den Weg über die Dichtungen oder den Airflow-Kanal. Halte dich an die 90-Prozent-Regel: Fülle nur bis knapp unter die Markierung und lass ein kleines Luftpolster. Dieses Polster fängt Temperatur- und Druckschwankungen ab. Achte danach darauf, dass der Silikonstopfen wirklich fest sitzt, denn ein schlecht geschlossener Verschluss ist eine der Hauptursachen für Lecks. Das Liquid wird bei Wärme dünner und kriecht dann leichter durch kleinste Spalten. Ein Pod im heißen Auto, auf dem Balkontisch in der Sonne oder in der warmen Hosentasche ist deshalb besonders gefährdet. Lagere deine ELFA und die Ersatzpods kühl und dunkel bei etwa 18 bis 25 °C. Auf längeren Autofahrten im Sommer hilft eine kleine isolierte Tasche, damit dein Pod nicht überhitzt. Physik lässt sich nicht austricksen. Sinkt der Außendruck, etwa im Flugzeug oder hoch in den Bergen, dehnt sich die Luft im Pod aus und drückt das Liquid nach draußen. Vor dem Flug leerst du den Pod deshalb am besten oder packst ihn in einen verschließbaren Zip-Beutel. So bleibt der Rest deines Handgepäcks sauber, falls doch etwas austritt. Wenn du deine Pods selbst befüllst, entscheidet das Mischungsverhältnis mit. ELFA Pods sind auf ein 50/50-Verhältnis aus PG und VG abgestimmt. Zu viel PG macht das Liquid so wässrig, dass es den Kapillarwiderstand der Watte mühelos überwindet und unten abfließt. Zu viel VG ist das andere Extrem: Das zähe Liquid kommt nicht schnell genug nach, die Watte brennt an. Elfbar empfiehlt für seine Systeme ausgewogene 50/50-Liquids wie das eigene ELFLIQ. O-Ringe und der Silikonstopfen sind Verschleißteile. Durch ständiges Ein- und Aussetzen, die Wärme der Heizspule und den Kontakt mit Aroma verlieren sie mit der Zeit ihre Elastizität. Die Bodendichtung am Pod ist dabei der Hauptverdächtige bei rund 90 Prozent aller Lecks. Findest du Liquid an den goldenen Kontaktpins am Pod-Boden oder im Schacht, ist meist dieser O-Ring durch. Zeigt der Silikonstopfen Risse oder Verformungen, kann das System kein Vakuum mehr halten. Dann ist ein neuer Pod fällig. Deine Pods aufrecht zu lagern ist die einfachste und wirkungsvollste Regel. Liegt der Pod stundenlang in der Hosentasche oder steht kopfüber, sammelt sich Liquid an den Einlässen und im Kamin. Beim nächsten Zug kommt es dann geballt heraus. Stell die ELFA also hin, statt sie flach hinzulegen. Eine neue ELFA ist ab Werk gesperrt. Du entsperrst sie, indem du dreimal schnell hintereinander am Mundstück ziehst: alles innerhalb von zwei Sekunden, bis die LED blinkt. Ein mögliches Problem: Wer das nicht weiß, hält das Gerät für defekt und zieht immer wieder. Der starke Unterdruck saugt dann Liquid in den Coil, verdampfen kann es aber nicht, weil die ELFA gesperrt ist. Das Liquid staut sich und läuft am Ende aus dem Pod, ohne dass du je gedampft hast. Also erst entsperren, dann ziehen. Der Austrittsort verrät dir meistens schon die Ursache. Diese Übersicht bringt Symptom und passende Sofortmaßnahme zusammen: Die ELFA Turbo läuft im Turbomodus mit 18 Watt statt der 15 Watt im Dauermodus. Mehr Leistung heißt mehr Dampf und mehr Kondensat, das den Luftkanal schneller zusetzt als bei den normalen ELFA-Modellen. Wenn du überwiegend im Turbomodus dampfst, reinige den Luftkanal etwa einmal pro Woche und ziehe moderat mit ausreichend Pausen dazwischen. Die höhere Hitze macht das Liquid zusätzlich dünnflüssiger, wodurch es leichter an den Dichtungen vorbeisickert. Der mitgelieferte Refill-Pod hat 0,8 Ohm und ist genau auf diese Leistung abgestimmt. Nicht jeder Pod lässt sich retten, und ab einem gewissen Punkt lohnt der Aufwand nicht mehr. Tausche den Pod, wenn der Geschmack deutlich nachlässt oder verbrannt schmeckt, der Coil sichtbar stark verfärbt ist, das Liquid dunkel aus dem Coil zurück in den Tank läuft oder die Dichtungen erkennbar abgenutzt sind. Nachfüllbare Pods halten in der Praxis rund drei bis fünf Befüllungen, dann ist die Watte durch. Vorgefüllte Pods sind ohnehin für den einmaligen Gebrauch gedacht. Meist liegt es an der Transportlage, an Temperaturwechseln beim Versand oder an einer ungewohnten Zugtechnik direkt nach dem Auspacken. Lasse das Gerät ein bis zwei Minuten aufrecht stehen, wische das Mundstück trocken und mach den ersten Zug bewusst sanft. Etwas Kondensat an den Kontakten ist normal. Steht dort sichtbar Liquid, wische Pod und Akkuträger trocken, bevor du weiterdampfst, denn sonst drohen Kontaktprobleme oder Fehlermeldungen. E-Liquid enthält Nikotin, das über die Haut aufgenommen werden kann. Wasche betroffene Stellen mit Wasser und Seife ab. Nein, davon solltest du die Finger lassen. Der Druck kann Flüssigkeit tiefer Richtung Sensor oder Akku drücken und alles schlimmer machen. Besser trocken auswischen und aufrecht lagern. Warte nach dem Befüllen erst 3 bis 5 Minuten, bevor du ziehst. Prüfe außerdem, ob du überfüllt hast und ob der Silikonstopfen richtig sitzt. Oftmals ja. Wenn Reinigung, aufrechte Lagerung und sanfte Züge nicht helfen oder das Gehäuse sichtbar beschädigt ist, ist ein Pod-Wechsel sinnvoller als weiteres Experimentieren. Der Kabinendruck sinkt, die Luft im Pod dehnt sich aus und drückt Liquid heraus. Transportiere den Pod im Flug leer oder in einem verschließbaren Beutel.
ELFA läuft aus: Woran es liegt und wie du es in den Griff bekommst
Erst prüfen: Kondensat oder echtes Leck?
Warum läuft dein ELFA Pod aus?
Der Pod wurde beim Einsetzen nicht getränkt
Du ziehst zu stark oder zu schnell
Du hast den Leerpod zu voll gemacht
Hitze macht das Liquid dünnflüssig
Luftdruck: Flugzeug und Berge
Das falsche Liquid im Leerpod
Verschlissene Dichtungen
Liegend gelagert
Die Kindersicherungs-Falle
Schon ausgelaufen? Das hilft sofort
Wo tritt das Liquid aus? Kurzdiagnose
Wo tritt es aus?
Wahrscheinliche Ursache
Was du tun kannst
Kleine Tröpfchen am Mundstück
Kondensat, das im Kamin abgekühlt ist. Kein Leck.
Mundstück trocken wischen, Gerät aufrecht stehen lassen.
Klebriges Liquid im Akkuschacht
Pod sitzt schief, war zu voll oder die Bodendichtung ist hin.
Pod gerade herausziehen, Schacht und Kontakte trocken säubern. Wiederholt es sich: Pod tauschen.
Liquid unten aus dem Airflow
Heizkammer geflutet – zu starker Zug, Hitze oder Flugreise.
Nutzung stoppen, Pod herausnehmen und kopfüber ausschütteln. Bleibt es dabei: Pod ersetzen.
Gluckern beim Zug, Liquid im Mund
Coil ist übersättigt oder Kondensat blockiert den Luftweg.
Sanfter ziehen, längere Pausen. Gerät ausschütteln, nicht durchpusten.
ELFA Turbo: eine Besonderheit
Wann sich ein neuer Pod lohnt
FAQs: häufige Fragen
Warum läuft meine ELFA aus, obwohl sie neu ist?
Ist Liquid an den Kontakten gefährlich?
Hilft es, in den Pod zu pusten?
Mein Refill-Pod leckt direkt nach dem Befüllen. Was tun?
Kann ich einen leckenden Pod noch retten?
Warum läuft die ELFA im Flugzeug aus?
Diese Blog Posts könnten dich auch interessieren…
